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Business Intelligence

Tagaktuelle Klarheit und maßgeschneiderte Analysen

Die Methode ist neu, doch das Prinzip hat sich seit Jahrzehnten in allen Handelsformaten und Branchen bewährt: Man vergleicht die eigenen Kennzahlen mit denen anderer und mit der Entwicklung am Markt. Dadurch wird offensichtlich, wo man steht und was im eigenen Geschäft besser werden kann. Basis lieferte bislang oft ein so genannter Erfa-Vergleich. Heute sorgt “Business Intelligence” (kurz BI genannt) auf einer ungleich breiteren Teilnehmer- und Datenbasis für zuverlässigere Klarheit. Vor allem stehen die stets aktuellen Vergleichszahlen rund um die Uhr zur Verfügung. Der Digitalisierung sei Dank sind sogar maßgeschneiderte Analysen wie Einkaufs- und Markenplanung sowie Vergleiche zum Beispiel auf der Basis von Zielgruppen oder Preisniveaus möglich.

Dass die Methode in der Praxis funktioniert, wurde bereits erfolgreich von Fashion-Händlern bewiesen. Ab dem zweiten Quartal 2019 wird das dafür notwendige “Dashboard” (eine Technik, mit welcher Informationen übersichtlich dargestellt werden) auch für alle weiteren EK Sortimentsbereiche live geschaltet.

Daran arbeitet eine neue, eigenständige Geschäftseinheit mit Jan Bongers als Bereichsleiter und John Terra als Projekt Manager. Sie entwickeln mit ihrem Team das intelligente Monitoring, welches auf dem niederländischen Modemarkt bereits seit mehr als 10 Jahren erfolgreich eingesetzt wird, mit dem jeder Händler die eigenen Kennzahlen mit der aktuellen Marktlage abgleichen kann. Zum Beispiel können Umsatz, Marge, Spanne und andere Kennzahlen auf Filial-, Produktgruppen- oder Markenebene abgerufen werden. Konkret zeigt das Dashboard Verkaufs- und Lieferzahlen auf der Basis von Periode, Saison, Filialen, Gruppe, Branche, Subbranche, Produktgruppe, Marken sowie durchschnittlichen Verkaufspreisen, Verkaufsmengen, Rentabilität, Spanne (brutto und netto), Abverkaufs-Quote, Lieferungsmengen, Lagerumsatzgeschwindigkeit, geplantem/kalkuliertem Verkaufswert usw.

Die Daten für das Dashboard stammen aus den Warenwirtschaftssystemen der teilnehmenden Handelspartner. Dabei ist Anonymität oberstes Gebot: „Die Daten werden sich nie auf einzelne Unternehmen herunterbrechen lassen“, sichern die Verantwortlichen verbindlich zu.

Zusätzlich zum Händler-Dashboard soll es bis Ende 2019 auch ein Lieferanten-Dashboard für alle Branchen geben. Damit erhalten auch die Hersteller aufschlussreiche Einblicke über die Entwicklung ihrer Marken. Diese Erkenntnisse werden in marktgerechtere Kollektionen einfließen, wovon auch der Handel profitieren wird.

 

Ihr Ansprechpartner:

John Terra
Projectmanager Business Intelligence
Tel. +31 611385131
j.terra@euretco.com

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